Samstag, 2. Mai 2015

Italienische Quesadillas

Ein tolles Rezept wenn euch vom Chili vom Vortag noch Bohnen übrig geblieben sind und die Avocados im Obstkorb schon nach euch rufen...
Ich persönlich koche und backe ab und an sehr gerne in Cups, weil ich es einfach lustig und sehr praktisch finde. Ihr könnt euch Cups z.B. auf Amazon günstig besorgen. Nehmen nicht viel Platz weg im Küchenschrank und sind immer wieder praktisch ;) Auch Kinder spielen sehr gerne damit...tolle Beschäftigunstherapie wenn man mal ein paar Handgriffe fürs Mittagessen in Ruhe machen möchte.



Weißer Bohnen Aufstrich
1 Dose weiße Bohnen
1/4 Cup Olivenöl
1 EL Wasser
1 EL Zitronensaft
1 Knoblauchzehe
3/4 TL Meersalz
1/2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

8 Weizentortillas
1/2 Cup gehackte, getrocknete Tomaten
1/4 Cup gehackte Petersilie oder Basilikum
2 Avocados, in sehr dünne Scheiben geschnitten

Für den weiße Bohnen Aufstrich:
Bohnen, Öl, Wasser, Zitronensaft, Knoblauch, Salz und Pfeffer in den TM-Mixtopf (oder einen anderen Mixer) geben und einige Sekunden auf Stufe 5 zu einem glatten Aufstrich verarbeiten. Nach Geschmack noch etwas nachwürzen.

Montageanleitung für eure Quesadillas:
Gebt ca. 5 TL Bohnenaufstrich auf 1 Tortilla und lasst ca. 1-2 cm Rand rundherum frei. 2 EL getrocknete Tomaten und 1 EL gehackte Kräuter darauf verteilen. Darauf die Avocados verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen und ein zweites Tortilla als "Deckel" darauflegen. Beide Seiten der Tortillas mit Olivenöl bestreichen und in einer heißen Pfanne 2 Minuten von jeder Seite braten.
Herausnehmen und vierteln. Mit den restlichen Tortillas wiederholen und alles auf einem Brett oder einer Servierplatte hübsch anrichten.

Tipp: ich finde auch frische Sprossen sehr lecker als zusätzliche Füllung.

Freitag, 1. Mai 2015

Der Veganhype: Modetrend oder längst fälliges Umdenken?

An allen Ecken wird mittlerweile von veganer Ernährung gesprochen. Die einen verdrehen die Augen und stempeln alles als neuen Hype ab der bald vorüber geht, die anderen, zu denen ich mich selbst zähle, freuen sich über ein gesellschaftliches Umdenken und sehen diesen Trend als eine gesundheitsbewusste Neuorientierung der Gesellschaft.
Lange Zeit dachten Viele Leute beim Wort "Veganer" an Blumen schwenkende Weltverbesserer die fernab jeglicher Realität versuchen die Welt zu retten indem Sie sich an einen Baum ketten oder die Kuh vom Schlachter entführen und im eigenen Wohnzimmer beherbergen. Doch dieses Bild ist längst überholt. Vegan ist in aller Munde und angesagter als je zuvor.

Ich weiß nicht was ihr für Eindrücke habt, aber selbst in meinem persönlichen Umfeld gibt es immer mehr Menschen die unter diversen Zivilisationskrankheiten leiden: "Migräne haben doch viele Leute", "Diabetes bekommt man eben einfach", "Mein schlechter Cholesterinspiegel ist Veranlagung". All diese Dinge werden als "normal" hingenommen. Ich frage mich, ob man sich mit diesen gesundheitlichen Problemchen wirklich einfach abfinden muss oder ob es einen anderen, einen besseren Weg gibt. Ich denke wir haben 90% unserer Gesundheit und unseres Wohlbefindens selbst in der Hand. In unser Diesel-Auto tanken wir schließlich auch keinen Benzin. Warum "betanken" wir unseren Körper dann mit Zucker, Weißmehl, tierischem Fett und Lebensmittel die vor Chemikalien nur so triefen und tun dies mit allen möglichen Ausreden ab? Ist uns unser Auto wichtiger als unser Körper?
Versteht mich nicht falsch, ich bin selbst nicht der konsequenteste Mensch was gesunde Ernährung angeht. Gerade wenn es schnell gehen muss, ich einen anstrengenden Tag hatte, und und und verfalle ich gerne in alte Muster und tröste mich mit einfachen (ungesunden) Nahrungsmitteln wie einer Tiefkühlpizza oder einer leckeren Schokolade. Außerdem backe ich gerne und mit Weißmehl lassen sich einfach so tolle Dinge zaubern. Es ist oft schwer alte Muster für immer abzulegen.
Aber ich spreche definitiv aus eigener Erfahrung, wenn ich euch sage: bewusste, vegane Ernährung wirkt Wunder! Im Jänner hat meine ganze Familie, mich eingeschlossen, sich an der Attila Hildman "Vegan for Fit Challenge" versucht. Nach einer Woche haben wir angefangen das ganze Haus zu entrümpeln und wieder mehr Sport zu machen weil wir soviel Energie hatten. Mein Mann, der regelmäßig und sehr ambitioniert Kraftsport betreibt und Fleisch normalerweise als Grundnahrungsmittel betrachtet, hat am Ende der Challenge gesagt, seine Muskelgruppen wären noch nie so definiert gewesen wie zu diesem Zeitpunkt.

Immer wieder habe auch ich gute Phasen in denen es mir über eine gewisse Zeit gelingt mich konsequent an einen gesunden, veganen Speiseplan zu halten der noch dazu super lecker ist. Mir fehlt dabei nichts und ich fühle mich in dieser Zeit so energiegeladen und fit wie sonst nie! Selbst wenn Emma Zähne bekommt und mich in der Nacht 6 Mal zu ihr ins Zimmer taumeln lässt stehe ich am nächsten Tag fit und gut gelaunt auf. Jaja ich weiß, ich würde es mir auch nicht glauben wenn ich es nicht selbst erlebt hätte...mehr als nur 1 mal. Ich wusste nicht wie einfach es sein kann sich auf seine Seminare zu konzentrieren und das es möglich ist sich nach einem 8 Stunden Kurs immer noch fit für mehr Information oder Sport fühlen zu können. Warum habe ich damit nur wieder aufgehört?! Wie oft ich mich das schon gefragt habe wenn ich mich müde und unkonzentriert durch einen Tag geschleppt habe.
Für mich ist die große Hürde die, dauerhaft konsequent zu bleiben. Nicht gleich bei Mama's erstem Schnitzel wieder schwach zu werden oder ein bisschen Kuhmilch im Kaffee zu ignorieren.
Falls jemand von euch Tipps für mich hat, wie ich dieses Ziel erreichen kann würde ich mich freuen!

Donnerstag, 30. April 2015

Mein veganer Blogableger...

Falls ihr noch mehr vegane Rezepte sucht, möchte ich euch hier meinen kleinen Blogableger "Veganwhippet" vorstellen...Viel Spaß beim schmökern!

Dienstag, 3. Februar 2015

Meine erste vegane Hefeblume...ich finde sie sooo hübsch!!


Heute Nachmittag als ich nichtsahnend und völlig unschuldig auf der Couch saß und mit einer Freundin plauderte überfiel er mich plötzlich ganz hinterlistig und ohne Rücksicht:
der Heißhunger auf irgendetwas leckeres mit ganz ganz viel Powidl!!!

Da ich ja gerade Besuch von einer Freundin hatte sollte es etwas sein, das uns nicht all zu lange vom Klatsch und Tratsch abhielt und trotzdem super lecker war...deshalb: Hefeteig, der Klassiker der sich quasi von selbst macht und für den man fast immer alles zu Hause hat ;)

Die Blume daraus zu formen ist dann keine Hexerei mehr, Anleitungen hierfür gibts z.B. HIER
Ich fülle sie dann am liebsten mit gaaaanz ganz viel Powidl. Wenn ich könnte würde ich mich am liebsten ganz heimlich in einer Ecke verstecken...nur ich und mein Powidlglas...und es ganz alleine auslöffeln. Aber ganz ehrlich: ich glaub nach mehr als 5 Löffeln würde ich meinen Hefeteig oder von mir aus auch einen hübschen kleinen Germteig bitterlich vermissen :D

Ihr macht also einfach euren ganz normalen Hefeteig nur anstelle von Kuhmilch habe ich für die vegane Version Hafermilch verwendet und anstelle des 1!! Ei (was man vermutlich auch weglassen könnte) habe ich ein Leinsamen-Ei vorbereitet (1 EL Leinsamen auf Stufe 10 im Thermomix einige Sekunden gemahlen und anschließend mit 3 EL Wasser vermischt...alles ein paar Minuten stehen lassen und ferdddiiiisch)

Ich sage euch die Blume ist einfach genial lecker, einfach und sieht so unglaublich toll aus als hätte man Stunden in der Küche verbracht :P Ihr könnt sie auf alle erdenklichen Weisen variieren, mit Nussfülle, Mohnfülle, Schokoladenfülle und sogar pikant mit Pestos und allem was eure Fantasie ausspuckt.

Viel Spaß beim kreativ sein!

Sonntag, 11. Januar 2015

Verkehrtes Moussaka




Portionen: 2

Zutaten:

300 g Süsskartoffeln
300 g Auberginen
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
4 EL Olivenöl
250 g Tofu, natur
130 g Tomatenmark
1 TL Agavendicksaft oder Ahornsirup
30 ml Rotwein
1/2 TL Salz
schwarzer Pfeffer

Cashew-Creme:
30 g Cashewmus (ungesüßt!)
etwas Petersilie, gehackt
Salz, Pfeffer


Zubereitung:

1. Backofen auf 250°C Heißluft vorheizen.
2. Süßkartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden.
3. Auberginen waschen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden.
4. 2 EL Olivenöl und 1/2 TL Salz vermischen.
5. Süßkartoffeln und Auberginen in eine große Schüssel geben und mit dem Olivenöl-Salzgemisch durchmischen.
6. Das Gemüse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech verteilen und ca. 20 min im Ofen backen.
7. Den Tofu in grobe Stücke schneiden und im Thermomix ca. 3 Sek./Stufe 5 zerkleinern bis er bröselig ist. (falls ihr keinen Thermomix habt könnt ihr ihn auch mit der Gabel zerdrücken). Umfüllen.
8. Zwiebel und Knoblauch in den Mixtopf geben und 3 Sek./Stufe 5 zerkleinern.
9. Reichlich Olivenöl in eine Pfanne geben und den Tofu darin einige Minuten unter Rühren braten bis er leicht farbe annimmt.
10. Zwiebel und Knoblauch zugeben und ein paar Minuten weiterbraten.
11. Mit Agavendicksaft und Tomatenmark nochmal 1 Minute weiterbraten lassen, anschließend mit Rotwein ablöschen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Für die Cashew-Creme:
Cashewmus mit 70 ml Wasser in einem kleinen Topf erhitzen. Petersilie zugeben und mit Salz und Pfeffer würzen.

Anrichten:
abwechselnd 1 Auberginenscheibe, etwas Tofuhack, 1 Süßkartoffelscheibe und etwas Tofuhack stapeln. Mit Auberginenscheibe abschließen und mit etwas Cashew-Creme beträufeln.

Sonntag, 21. September 2014

Mac & Cheese



Vorbereitungszeit: 30 min | Kochzeit: 20 min | Portionen: 4 | Schwierigkeitsgrad: Easy

Zutaten:


500 g Penne oder Maccheroni
1 Knoblauchzehe

In der Pfanne braten:
2 EL Olivenöl
1 mittelgroße Zwiebel
1 rote Paprika, in lange dünne Streifen geschnitten
200 g kleine Brokkoliröschen

Mixen:
130 g Cashewnüsse
350 ml Wasser
230 ml Sojamilch
50 ml Zitronensaft
60 g Vollkornmehl
60 g Hefeflocken
1 EL Senf
1/4 TL Cayennepfeffer
1/4 TL Kurkuma
1 Prise Muskatnuss
Salz und Pfeffer oder Miso

Deko:
Tomatenachteln
Petersilie

Zubereitung:


1. Als Erstes den Backofen auf 175°C vorheizen.
2. Die Pasta zusammen mit der zerdrückten Knoblauchzehe in Salzwasser kochen, bis sie al dente ist. Abgießen und in eine gefettete Auflaufform kippen.
3. In der Zwischenzeit schon mal den Broccoli in etwas Salzwasser bissfest kochen.
4. Parallel etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel und Paprika darin andünsten, bis sie weich sind...dauert etwa 5 min.
5. Jetzt noch die Cashewnüsse und die anderen Zutaten 1 min auf Stufe 10 mixen.
6. Zum Schulss gebt ihr die "Käsemischung" und das Gemüse über die Nudeln und vermischt alles gut.
7. In den Backofen geben und 20-30 min backen. Mac & Cheese ist fertig, wenn es eine Konsistenz zwischen cremig und dezent fest hat. Es sollte auf alle Fälle in Portionen zu schneiden sein, wenn ihr es herausnehmt.
8. Mit Tomatenscheiben und Petersilie anrichten.

Donnerstag, 21. August 2014

Giggle Pot


Uuuu sieht ein wenig nach feurig, mexikanischer Hexenküche aus :P Könnte man bestimmt auch super scharf machen, hab ich allerdings in meinem Fall nicht.
Hier also mein Rezept für meinen superlustigen Kichereintopf :D


Zutaten:

200 g Kartoffeln
1 Stange Lauch
3 Knoblauchzehen
Olivenöl
500 ml Gemüsebrühe
1 kleine Dose Kichererbsen (Abtropfgewicht 250g)
1 große Dose geschälte Tomaten
1 roter Paprika
2 kleine Zucchini
Salz und Pfeffer
1/2 TL Cumin (Kreuzkümmel)


Zubereitung:

Schnippeln ist die halbe Arbeit also los gehts:
Kartoffeln schälen und grob würfeln. Lauch waschen und in Ringe schneiden. Knoblauch in feine Scheiben schneiden. Danach noch den Paprika in etwas größere Stücke schneiden und die gewaschenen Zucchinis in dünne Scheiben.
In einem größeren Topf die Zwiebel und Knoblauchscheiben anbraten. Danach die Gemüsebrühe, abgetropfte Kichererbsen, Paprika, Kartoffeln und Gewürze zugeben. Umrühren, zudecken und ca. 20 min köcheln lassen
Nun die Zucchinischeiben zugeben und alles ca. 10-15 min kochen bis das Gemüse den richtigen Biss hat.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Brot passt super dazu!! :)

Pasta mit Kürbissauce

Sieht zwar bisschen so aus als hätte sich ein Kürbis übergeben müssen aber hat in der Tat superlecker geschmeckt und war total schnell und ohne viel Aufwand gekocht ;)
Somit: juhu noch ein Rezept um meine Kürbissucht zu nähren *hihi*


4 Portionen

Zutaten:

1/2 Hokkaido Kürbis (ca. 500 g)
1 roter Paprika
2 EL Currypulver
etwas Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
1-2 EL Sesam
200 ml Sojasahne, Cashewrahm oder Obers
Petersilie
Zitronensaft
Nudeln

Zubereitung:

Kürbis halbieren, entkernen und im Thermomix Stufe 8 ca. 5-10 sek reiben.
Paprika in Würfel schneiden.
Sesam ohne Fett in einer Pfanne leicht anrösten und umfüllen.
Olivenöl in die Pfanne geben und den Paprika mit Curry einige Minuten darin braten. Anschließend mit Gemüsebrühe etwa bodenbedeckt aufgießen. Kürbis und (Soja-)Sahne/Cashewrahm dazugeben. Einige Minuten weichdünsten und anschließend mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen. Bei Bedarf noch etwas Gemüsebrühe oder Sahne nachgießen. Zum Schluss die gehackte Petersilie unterheben und mit der Pasta servieren. Mit dem Sesam bestreuen.


Dienstag, 19. August 2014

Kürbispommes mit Avocadodip und Basilikumketchup




Mein Mann und ich sind große Fans von Kürbispommes! Auch Emma steht total drauf, hab ich heute Mittag festgestellt (meine Güte ich sag euch was: da ist der kleine Mund aufgegangen wie bei einem Löwen :D)
Zusammen mit einem leckeren Dip ist das das perfekte Abendessen für einen netten Fernsehabend oder auch eine tolle Beilage zum Mittagessen ;)

Kürbispommes

Zutaten:

1 mittelgroßer Hokkaido Kürbis
1 gestrichener EL frische, gehackte Rosmarin
2 EL Olivenöl
1 TL Meersalz
1 TL Grillgewürz


Zubereitung:

Backrohr auf 250°C Heißluft vorheizen.
Kürbis waschen, halbieren, Kerne mit einem Löffel entfernen und in Spalten schneiden. Die Kürbispommes auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen und die restlichen Zutaten darüber geben. Pommes für ca. 15 min im vorgeheizten Backofen backen.



Avocadodip

Zutaten:

1 Avocado
1 EL Zitronensaft
1 TL Ahornsirup
1 TL Salz
1 Knoblauchzehe
1 Handvoll Cashewnüsse
1/4 Tasse Wasser

Alles zusammen pürieren.

Basilikum-Ketchup

Zutaten:

200-300 g Tomaten halbiert (Cocktailtomaten oder was der Kühlschrank sonst so hergibt)
2 getrocknete Tomaten in Öl
1 EL Ahornsirup
1 TL Meersalz
2 EL Tomatenmark
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Handvoll Basilikum

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch im Thermomix auf Stufe 5 / für 3 Sek hacken. Olivenöl zugeben und auf der Varomastufe für ca. 2 min andünsten. Restliche Zutaten zugeben und für ca. 6 min mitdünsten. Alles auf Stufe 10 kurz pürieren. Basilikum hacken und daruntermischen.





Freitag, 15. August 2014

Kamut-Dinkel Brot

Ich finde ja man darf nicht jedem Trend nachlaufen und man sollte sich auf alle Fälle seine eigene Meinung bilden über die vielen...unzählig vielen verschiedenen Theorien über Ernährung. Man könnte ganze Bibliotheken füllen nur mit Büchern darüber welches Essen dich irgendwann mal killen wird und welches dich 150 Jahre alt werden lässt. Da hat ja jeder so seine eigene Meinung ;)

Auch ich kann nur versuchen mir aus der Vielfalt an Informationen die für mich plausibelste Theorie rauszufiltern, wobei ich glaube durch meinen Beruf als Molekularbiologin vielleicht einen kleinen Vorteil zu haben bei der Suche nach der für mich richtigen Ernährung. Vor kurzem bekam ich ein interessantes Buch in die Finger von Dr. Med. William Davis: "Die Weizenwampe". In dem Buch beschreibt der Arzt viele interessante Erfahrungsberichte mit seinen Patienten denen er aus unterschiedlichen Gründen zu einer weizenfreien Ernährung geraten hat. Seine positiven Erfahrungen bestärkt er zusätzlich durch eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien die aufzeigen, dass der Weizen wie ihn Oma noch im Apfelkuchen verarbeitet hat, als wir Kinder waren, heut zu Tage kaum noch existiert. Die Gentechnik hat es der Agrarindustrie ermöglicht in den letzten Jahrzehnten eine Art "Superweizen" zu entwickeln: superschnell wachsend, superkurz damit ihn die Maschinen gut ernten können, superresistent gegen Schädlinge u.ä. und leider auch superdegeneriert und somit weit weg von seiner natürlichen Form und lt. Dr. Davis auch mitverantwortlich für eine Vielzahl unserer gesundheitlicher Probleme.

Langer Rede kurzer Sinn: ich hab mir die Theorien des lieben Doktors ein wenig zu Herzen genommen und bemühe mich den Weizen so gut ich kann außen vor zu lassen.
Aus diesem Bemühen ist u.a. auch dieses wirklich leckere Brot entstanden:



250 g Kamutmehl
150 g Dinkelmehl
125 g Dinkelvollkornmehl
1/2 Würfel Germ
4 g Salz (etwa 2 TL)
350 ml lauwarmes Wasser
1 TL Honig
1 TL Brotgewürz
2 EL Olivenöl
80 g Sonnenblumenkerne
30 g Leinsamen
30 g Sesam

Alle Zutaten in den Thermomix geben und 4 1/2 min auf der Teigknetstufe vermengen.
40 min im Mixtopf gehen lassen (Teig sollte sein Volumen verdoppeln)
Eine Handvoll Mehl zugeben und nochmal 1 min auf der Teigknetstufe durchkneten.
Den Teig entweder in eine Kastenform geben oder einen Laib formen und auf ein Backblech geben. Nochmal 35 min ruhen lassen.
Anschließend bei 180 °C 45 min backen.



Donnerstag, 31. Juli 2014

Bunter Quinoasalat

Pezi und ich machen uns das sehr gern als Abendessen. Eine richtig gesunde Eiweißbombe mit dem Quinoa und dem vielen Gemüse, was meinem Sportler daheim sehr wichtig ist :)

Zutaten:

100 g Quinoa
250 g Wasser
Salz
Alles an Gemüse was daheim ist und schmeckt 
Zum Beispiel:
1 Karotte
1 Blatt Mangold
50 g Brokkoli
1 Avocado
4 Champignons
1 Stück Paprika
1 Tomate
1 Stückchen Lauch
1 Stückchen weißer Rettich (ca. 2 x 1 cm Dicke Scheiben)

Für das Dressing:
2 EL Olivenöl
2 EL Soyasauce oder Tamari
4 EL Zitronensaft
1 Knoblauchzehe

Zubereitung:

Den Quinoa in Salzwasser auf niedriger Stufe kochen bis er weich ist.
Das Gemüse waschen, putzen und schneiden. 1 Teil davon roh verwenden (z.B. Karotten, Rettich, Avocado, Tomate,...) und den anderen Teil in etwas Olivenöl anbraten und dabei etwas salzen.

Alles in eine Schüssel geben und gut vermischen.

Die Zutaten für das Dressing verrühren und mit dem Salat vermengen. Eventuell noch mit Leinsamen bestreuen :)

Für alle Parmesan-Junkies die gerne loskommen möchten...

Als alter Parmesan-Junky kann ich nur sagen: endlich ein ganz leicht gemachter, gesunder Parmesan-Ersatz mit dem ich von meiner Parmesan Sucht loskomme! :) 

50g Sonnenblumenkerne 
30g Cashewkerne 
25 - 30g Hefeflocken 
1gestr. TL Salz

Alle Zutaten in den Mixtopf geben und kurz fein reiben. Schmeckt ganz toll zu Pasta und Co!

Zimtschnecken

Heute hab ich mal wieder auf dem Blog einer Freundin gestöbert und bin dabei auf Zimtschnecken gestoßen. Mmmmm Zimtschnecken, damit kann man mich aus jeder Ecke hervorlocken und nachdem heute das richtige Wetter ist um gemütlich zu backen hab ich mich sofort drüber gestürtzt und das Rezept noch etwas umgebastelt :) 

 

So wirds gemacht:

500 g Mehl glatt
1 Würfel Germ (40 g)
1 EL Leinsamen gerieben + 3 EL Wasser verrührt (ersetzt das Ei)
80 g Butter (Alsan-Pflanzenbutter)
220 g zimmerwarme Sojamilch (oder andere Pflanzenmilch, funktioniert natürlich auch mit normaler Milch)
100 g Zucker (ich hab Xylit verwendet)
1/2 TL Salz 
 
Ihr könnt natürlich alles mit der Hand oder eurer Küchenmaschine verarbeiten ich gebe bei meinen Rezepten immer gern die Einstellungen für denThermomix von Vorwerk an, da ich selbst damit arbeite
: Alle Zutaten in den Mixtopf geben und 2 min auf Teigstufe zu einem glatten Teig verarbeiten. 30 min an einem warmen Ort gehen lassen.
Danach die Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestreuen und den Teig zu einem großen Rechteck auswalgen.


50 g Butter
2 TL Zimt
60 g Zucker
50 g Nüsse

Butter schmelzen und die übrigen Zutaten miteinander verrührern. Die Butter gleichmäßig auf den Teig streichen und das Zucker-Zimt-Nuss Gemisch darauf verteilen.
Den Teig der Länge nach fest einrollen und anschließend vorsichtig und ohne Druck von der Rolle ca. 1-2 cm dicke Schnecken abschneiden. Am besten funktioniert ein Sägemesser


Ihr könnt die Schnecken entweder auf ein Backblech legen oder in einer gefetteten Auflaufform backen. Alles bei 180 °C für ca. 20 min.



Das ist meiner Meinung nach etwas Geschmackssache: auf dem Backblech werden sie etwas knuspriger behalten dafür ihre hübsche Zimtschneckenform (siehe unten). Bäckt man sie in der Aufflaufform sind sie schön weich sehen aber nach dem Rausnehmen nicht mehr ganz so hübsch aus.

Endlich mal wieder Pasta...

Nachdem Emma endlich kapiert hat wie man Krabbelt ist ihre Laune wieder so gut, dass ich *trommelwirbel* sogar zum Kochen gekommen bin :D

Mein Mann war so lieb und hat mir am Wochenende ein paar freie Stunden beschert in dem er mit unserer Maus zu den Schwiegereltern gefahren ist. Ich hab Wohnung geputzt 4!!! (ja im Ernst) Stunden. Nicht weils so dreckig war aber vom Umzug lag doch noch einiges in der Gegend rum was endlich mal ein Plätzchen wollte.
Langer Rede kurzer Sinn: ich hatte Zeit der Maus ein paar Sachen vorzukochen und einzufrieren. Hab ihr einfach ein paar leckere Saucen gekocht z.B. eine grüne Sauce aus allem was ich beim Biobauern letzte Woche so erstanden hab, grüne Bohnen, Fisolen, Zucchini,...ein bisschen Cashewrahm dazu und am ins TK-Fach. Außerdem hab ich ihr eine Tomaten-Karotten Sauce mit Basilikum gemacht und dazu dann gestern noch schnell ein paar Nudeln gekocht, etwas Parmesan drüber und schon gabs leckeres Mittagessen (natürlich noch alles im TM schön klein gemacht)

Emmas Pasta sah dann so aus ;)


Für mich gabs grüne Pasta aus allem was ich so gefunden hab:


Zutaten:

1 Stück Zucchini
eine Hand voll Bohnen und Fisolen (kurz blanchiert)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Salz
Pfeffer
Indische Gewürzmischung
etwas Suppenwürze
Cashewrahm (50 g Cashew + 150 g Wasser, 1 min/Stufe 10)

Zubereitung:

1. Zwiebel und Knoblauch mit etwas Olivenöl auf Varomastufe ca. 2 min anschwitzen.
2. Gemüse zugeben und etwas mit braten, LL nicht vergessen!!
3. Gewürze zugeben und kurz mit rühren.
4. Cashewrahm zugeben und wenn nötig etwas Gemüsesuppe.
5. Alles kurz aufkochen und mit der heißen Pasta servieren.

Etwas frischen Basilikum drüber und fertig!

Ging schnell, nicht aufwendig und war sehr lecker. Genau das richtige für meinen engen Zeitplan im Moment :)

Montag, 21. Juli 2014

Dinkel-Roggen-Brot

Heute hieß es nach längerer Zeit mal wieder Brot backen ;) Emma schaufelt sich mit Begeisterung zum Frühstück Marmeladebrot rein was mich dazu gebracht hat mich endlich wieder nach einem neuen Brotrezept umzusehen. Raus kam dabei das hier:




Zutaten:

150 g Dinkel
150 g Roggen
300 g Weizenmehl (Type 1050)
1/2 Würfel Hefe
1 Prise Zucker
1 EL Brotgewürz
2 TL Salz
30 g Apfelessig
350 g Wasser, lauwarm

Zubereitung:

1. Dinkel und Roggen 30 Sek. / Stufe 10 schroten
2. Weizenmehl, Hefe, Zucker, Brotgewürz, Salz, Apfelessig und Wasser zugeben und 2 Min. / Teigknetstufe kneten
3. Teig im Mixtopf 20 min gehen lassen und nochmal 1 Min. / Teigknetstufe kneten.
4. Backrohr auf 180°C vorheizen. Brot mit Joghurt oder Sojajoghurt bestreichen und mit Leinsamen, Sesam, Mohn, ect. bestreuen (worauf ihr eben Lust habt)
5. Das Brot entweder in einer Kastenform backen oder einen Laib formen und auf einem Backblech mit Backpapier 45 min bei 180°C backen.
6. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Im Rezept standen 220°C für 45 min was eindeutig viel zu heiß is! Deswegen ist mein armes Brot leider auch etwas dunkel geworden...